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Sonntag, 4. März 2012

Sonntagssüß - Woche 9 - Püfferchen wie bei Oma

Das heutige Sonntagssüß ist eine Reminiszenz an meine Kindheit, in der meine Oma (bitte in Ruhrpottmanier mit zwei "m" aussprechen) eine große Rolle gespielt hat. Als ich klein war, hat meine Mutter ihre Lehre noch beenden müssen, und statt in den Hort zu gehen (den gab es damals noch nicht), habe ich die Tage mit meiner Oma verbracht.


Püfferchen gab es bei Oma oft zum Kaffee, bzw. wir tranken, auch die Erwachsenen, immer echten Kakao dazu.

Das Rezept ist denkbar einfach.

Zutaten:

500g Mehl
1 Tütchen Trockenhefe
1 TL Salz
6 EL Zucker
3 Eier
ca. 400 ml lauwarme Milch
 Rosinen nach Geschmack (wer wenig nimmt, ersetzt die Süße durch
1-2 weitere EL Zucker)
Öl

Zubereitung:

Milch leicht erwärmen. Mehl, Trockenhefe, Salz und Zucker in einer großen Schüssel vermischen. Eier und Milch hinzu geben und mit den Knethaken des Mixers zu einem weichen Hefeteig verarbeiten. Zum Schluss die Rosinen unterkneten.
Mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort eine halbe Stunde lang gehen lassen.

In einer Pfanne auf mittlerer Flamme Öl erhitzen. Mit einem Esslöffel Teig abstechen und mit Hilfe eines zweiten Löffels die Teigkleckse in die Pfanne geben.
Von beiden Seiten goldbraun werden lassen. Evtl. nach dem Wenden noch einmal einige Tropfen Öl in die Pfanne geben.
Evtl. auf einem Küchenpapier das überschüssige Fett abtropfen lassen.

Weil meine Oma seit einiger Zeit ziemlich krank ist, vor zwei Wochen ins Altersheim kam, und ich viel an sie denken muss, habe ich ein wenig in alten Fotos gekramt.











Oma, ich schick dir ein paar Püfferchen durch's Telefon! ;)

Die heutige Kaffeerunde findet bei Katrin statt.
Euch allen einen schönen Sonntag!
Lieben Gruß,
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Kommentare:

  1. Die Püfferchen sehen lecker aus! So etwas gab es in meiner Jugend leider nicht, da nicht Rheinland. Aber ich backe heute noch gerne den Hefekuchen meiner Großtante nach (könnte ich mal wieder machen). Den gab es bei Besuchen für uns Kinder schon zum Frühstück, mmhhh.

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  2. Hmm, die sehen lecker aus! Bei uns gibt es die so ähnlich als Pfannkuchen.
    Grüße von
    Mara Zeitspieler

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  3. Ach,…ja ….so eine Oma…die hätte ich auch noch gern…, aber ich denke, dass deine Oma wahrscheinlich eher das Alter meiner Mutter hat, wenn ich die Fotos mir so ansehe ;O)…Schön, wenn man bei Oma ein wenig aufwächst…das bin ich auch…wir wohnten nämlich oben in ihrem Haus ;O)….hach, und meine Lieblings-Lekker-Erinnerung ist ..wer hätte es gedacht…"Pudding"…noch warm..aus dem heissem Kochpott geschleckt…auf Erdbeeren verteilt…ach, wenn ich das heute meinen Kindern mache, dann ist das immer, als würde sie neben mir sitzen :O)
    Veel liefs,
    Maren

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  4. ... wie bei meiner Omma, im Ruhrpott Gelsenkirchen-Horst.Und die Fotos... sooooo ähnlich den unsrigen. Dein Rezept werde ich noch ausprobieren, danke für die schönen Erinnerungen an Omma Horst. groetjes, Mel

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    1. Schön, "gemeinsame" Erinnerungen zu teilen.
      Und soooo lustig, dass ich ausgerechnet gestern nach langer Zeit mal wieder Püfferchen gemacht habe!

      Mit neuem Trick: Die Püfferchen nur braun anbraten, und dann im auf 130°C vorgeheizten Ofen leicht überlappend auf dem Blech durchgaren lassen - klappt prima :)

      Fijne zondag, Maja

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